Bauanleitung für einen Materialschrank aus Holz

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materialschrank aus holz

Ein Materialschrank ist ein Möbel, in dem Werkzeuge und Kleinteile untergebracht werden. Diesen findet man in jeder gut sortierten Werkstatt und in anderen gewerblich genutzten Räumen. In ihnen werden Werkzeuge und andere Bauteile staubfrei verstaut, und dem Besucher bietet sich ein sauberer und aufgeräumter Raum. Ein Materialschrank muss fest stehen und im Innenraum über Schrankfächer und Schubladen verfügen. Diese Schränke gibt es in den unterschiedlichsten Materialien im Fachhandel zu kaufen. Dennoch kann es sich lohnen, einen Werkzeugschrank aus Holz selbst zu bauen. Die benötigten Materialien erhält man in jedem Baumarkt. Dazu zählen Schrauben, Nägel, Holz, Leim sowie Lacke und Farben. Ein selbstgebauter Schrank kann nicht nur den Bedürfnissen angepasst, sondern auch von außen individuell gestaltet werden. Wer keine oder nur geringe handwerkliche Kenntnisse besitzt, kann auch einen einfachen Holzschrank im Handel kaufen und diesen umgestalten. Das ist leicht und geht auch schnell.

Im Baumarkt bekommt man die notwendigen Holzbretter schon fertig zugeschnitten. Meist sind viele verschiedene Holzarten vorrätig. Für einen Materialschrank benötigt man hartes, schweres Holz. Dazu gehören Birke, Eiche, Nussbaum, Rotbuche sowie Ulme. Diese Holzarten verfügen über bestimmte Eigenschaften wie Elastizität und eine gute Bearbeitungsfähigkeit, die für den Möbelbau notwendig sind. Die Bretter können nach den eigenen Maßen zugeschnitten werden. Hierfür muss man oft einen Meterpreis ab 1,50 Euro bezahlen. Dieser richtet sich nach der Breite des Brettes und der Holzart. Ulme und Rotbuche sind etwas teurer als Birke und Nussbaum. Die Holzart bestimmt auch das spätere Design des Schranks. Wenn man alle Materialien und Werkzeuge zusammen hat, kann mit dem Bau begonnen werden. Ein Bauplan ist empfehlenswert, damit der Handwerker nicht den Überblick verliert. Zuerst muss der Rahmen des Schranks aufgestellt und verleimt oder verschraubt werden. Die Verbindung richtet sich nach der Stabilität, die erforderlich ist. Meist werden auch beide Bindungen kombiniert. Als Rückwand eignet sich eine Sperrholzplatte, die an den Rahmen genagelt wird. Die Türen werden mit Scharnieren versehen. Diese sind auch im Baumarkt erhältlich und kosten weniger als 1 Euro pro Stück. Die Scharniere und auch die Griffe werden verschraubt.

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Der nächste Schritt ist der Innenausbau. Hier empfiehlt sich ein genauer Plan über die Verteilung der Fächer und Schubladen. Als Erstes werden die Bretter für die Regal- und Schubladenfächer mittels geeigneter Halterungen im Schrankinneren verteilt. Schubladen können aus vorgefertigten Holzbrettern selbst gebaut werden. Dazu lässt man sich die Bretter angeschrägt zuschneiden. Diese werden dann miteinander verleimt, und fertig ist das Schubfach. Jetzt werden die Schubladen im Schrank individuell verteilt. Im letzten Bauschritt werden die Türen am Schrank befestigt, wofür man versenkbare Schrauben verwendet. Als Letztes erfolgt die künstlerische Gestaltung des Schranks oder ein einfacher Farbanstrich, der mit einem Lack versiegelt wird. Der Vorteil eines selbstgebauten Schranks liegt in der individuell gestalteten Inneneinrichtung. Diese kann den Bedürfnissen des Nutzers angepasst werden.

© Daniela Wolf – Fotolia.com

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