Heizen mit Strom ist eine Möglichkeit für selten genutzte Räume

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Das Heizen mit Elektroenergie wird unter anderem durch Stromdirektheizungen oder Nachtspeicheröfen möglich. Diese Heizmethode hat vor allem den Vorteil, sauber und wartungsarm zu sein. Die Heizgeräte haben in der Regel eine sehr lange Lebensdauer, wodurch sich meist der Anschaffungspreis rechnet. Allgemein ist jedoch davon auszugehen, dass die Stromheizung wesentlich teurer als andere Heizmethoden ist und die Umwelt schädigen kann. In der Bundesrepublik Deutschland werden ca. 1,6 Millionen Haushalte mit Strom beheizt.

Lediglich 40 Prozent der umgewandelten Energiemenge stehen als Heizleistung zur Verfügung. Die restliche Energie geht als nicht nutzbare Abwärme verloren. Heizungen, welche mit Öl oder Gas betrieben werden, leiten dagegen rund 90 Prozent als nutzbare Heizwärme in die Wohnumgebung ab. Das ist ein großer Unterschied, welcher sich bei den Kosten deutlich bemerkbar macht.

Als Zwischenheizung oder Notheizung ist die Stromheizung allerdings manchmal unumgänglich. Das kann bei Räumen sein, die nur selten genutzt werden oder bei Bauarbeiten im Winter. Dann ist es in der Regel am praktischsten, ein Stromheizgerät einzusetzen. Elektrische Heizlüfter sind schon für einen Preis von ca. 10,00 Euro im Baumarkt erhältlich (Preis Oktober 2011). Sie können einen Arbeitsraum schnell erwärmen, sodass z. B. Bauarbeiten möglich sind. Die Heizlüfter werden mit Heizleistungen von bis zu 2000 Watt für den Heizgebrauch angeboten. Der Stromverbrauch ist hierbei sehr hoch, denn eine direkte Stromheizung verbraucht sehr viel Elektroenergie.

Aber auch für Ferienhäuser, Gartenlauben und andere nicht ständig genutzte Wohnräume kann eine Stromheizung mit transportablen Geräten durchaus sinnvoll sein. In den letzten Jahren wurde diese technisch vervollkommnet. Sie kann die Energie besser als früher ausnutzen. Überhitzungsschäden am Gerät werden heute in der Regel durch automatische Selbstabschaltung vermieden. Ist die Raumtemperatur hoch genug, schaltet sich das Gerät oft durch ein Thermostat von selbst ab und nimmt seine Funktion wieder auf, wenn die Raumtemperatur gesunken ist. Wer die transportablen Heizgeräte nutzt, muss allerdings immer sehr stark auf die Sicherheit achten. So müssen sie relativ frei stehen, es dürfen keine brennbaren Gegenstände in der Nähe sein oder gar unmittelbar am Heizgerät platziert werden. So könnte es schnell zu Bränden kommen. Auch darf der Nutzer ein derartiges Gerät nie unbeaufsichtigt lassen.

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