Besonders beliebt sind skandinavische Wohnideen. Geprägt wird dieser Einrichtungsstil weltweit durch einen großen schwedischen Möbelkonzern, der in den Jahren 2010/2011 in Deutschland einen Jahresumsatz von rund 3,6 Milliarden Euro machte. Jährlich geben die deutschen Privathaushalte etwa 90 Milliarden Euro für Dekorationselemente und diverse Einrichtungsgegenstände aus. Dazu gehören neben Lampen und Wohntextilien vor allem Beistelltischchen und andere Kleinmöbel zur Selbstmontage.
Einer Umfrage nach gaben knapp 70 % der Befragten im Alter zwischen 18 und 65 an, dass sie sich von schwedischen Einrichtungsgegenständen beeinflusst fühlen. Doch was macht eine landestypische Wohnidee aus?
Allgemein gilt der schwedische Einrichtungsstil als schlicht. Die einzelnen Möbelstücke aus Holz werden häufig mit Schnitzereien versehen. Große Wandschränke finden sich in schwedischen Wohnzimmern eher selten. Statistisch gesehen sind kleine Schränke und Kommoden sowie Beistelltischchen beliebt. Einzigartige Möbelstücke können beispielsweise beim Antiquitätenhändler erworben werden. Dabei ist es nicht zwingend notwendig, dass die einzelnen Stücke genau zueinanderpassen, denn die Mischung verleiht dem Raum einen ganz persönlichen Stil, der durch akzentuierte Wohntextilien unterstrichen werden kann.
Typisch schwedisch sind beispielsweise bodenlange Vorhänge, die für Gemütlichkeit sorgen, aber das Tageslicht nicht ausschließen. Fenster werden in Schweden gerne offen gehalten. Häufig finden sich auf Blumenbänken verschiedene Lampen oder Kerzenhalter. Indirekte Beleuchtung kann je nach Stimmung die Raumhelligkeit beeinflussen. Deshalb gilt lieber mehrere kleine Lichtquellen als eine große Deckenleuchte. Zur Dekoration können verschiedene Elemente verwendet werden. Windlichter und Kerzenleuchter, aber auch antike Bücher passen zur rustikalen Einrichtung.
© crimson – Fotolia.com

23 November, 2011
Thorsten
Kategorie:
Schlagwörter: 